Ermittlung der Kapitalkosten in der Praxis

04.12.2020
Author wevalue AG

Wie man die Kapitalkosten auch für KMU systematisch ableitet.

In diesem Artikel wird vorgestellt, wie man die Kapitalkosten und insbesondere die Eigenkapitalkosten, auch für KMU, systematisch und marktbasiert schätzen kann. Die vorgeschlagenen Methoden basieren auf theoretischen Überlegungen, orientieren sich an der aktuellen Praxis und stehen im Einklang mit der Fachmitteilung „Bewertung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)“ von EXPERTsuisse.

Einleitung

Die Kapitalkosten sind ein entscheidendes Element bei jeder Unternehmensbewertung, insbesondere bei KMUs. Die Kenntnis dieser Kosten ist wesentlich für die Diskontierung des freien Cashflows zum Bewertungsstichtag. Grundsätzlich können die Kapitalkosten subjektiv geschätzt oder als Modell aus Marktdaten abgeleitet werden.

Unternehmensbewertungen werden in der Regel auf Unternehmensebene durchgeführt, insbesondere wenn die Discounted-Cashflow-Methode (DCF) angewendet wird. Diese Methode sieht den freien Cashflow vor, der den Fremd- und Eigenkapitalgebern zusteht, vor Finanzierungskosten. Die Kapitalkosten müssen also das Risiko von Kreditgebern und Kreditnehmern berücksichtigen: Es muss sich also um einen Mischsatz handeln, den Weighted Average Cost of Capital (WACC).

Für Nicht-Experten bleibt die Bestimmung der Kapitalkosten oft ein Rätsel. Einige bezweifeln, dass die Kapitalmarkttheorie nützliche Erkenntnisse für ein nicht kapitalmarktorientiertes Unternehmen (z.B. ein KMU) liefern kann. Dies ist der Ausgangspunkt unseres Beitrags, in dem wir die Ermittlung von Eigenkapitalkosten, Fremdkapitalkosten und WACC erläutern und geeignete Quellen für KMU-Bewertungen sowie aktuelle Kapitalmarktdaten vorstellen.

Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag aus dem EXPERT FOCUS 12|2020 (auf Französisch).

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